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Frank Nöthlich aus Mühlhausen schrieb am 11. Oktober 2016 um 15:04:
Es ist eine gute Idee, finde ich, den immer größer werdenden Schwachsinn, der uns als die „einzig wahre Demokratie“ tagtäglich untergejubelt wird, als satirisch unter die Lupe zu nehmen. Das lockert das Denkvermögen und motiviert zum Aufbegehren.
Als ich mir diese Seite genüsslich eingezogen habe, erinnerte ich mich, dass ich mich ja auch schon auf diesem Gebiet versucht habe. Beim durchstöbern meiner Texte fiel mir auf, dass einer aus dem Jahr 2002 aufzeigt, dass sich seither eigentlich kaum etwas geändert. Ich gebe ihn hier gern einmal zum besten:

Frage: Entsprechen unsere demokratischen Verhältnisse eher der klassischen Staatsformenlehre oder den Vorstellungen des Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der einmal feststellte: „Es ist dem Untertan untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen!“ – Legen wir doch einmal die Messlatte an!
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Im Trend der Zeit und nicht im Frackl Steh‘ ich vor Euch als Bayernlaggl. Als solcher ist man gar zu gern A rechter Hirsch’n vor dem Herrn. So wie‘s einst Franz Josef lehrte bevor Herr Schalk ihn dann bekehrte.
Wie Bill Clinton vor dem rauchen Zigarren vaginal gebrauchen, kiffen wie Britanniens Prinzen, wie Westerwelle schmierig grinsen und wie Joschka mit rotgrünen Socken um die Pyramiden joggen, das ist es doch, was wirklich zählt, man muss was tun für diese Welt!
Ja so kommt und zwar allmählich Schwachsinn auf, doch immer fröhlich. Damit uns Schwachsinn fröhlich macht, wird dieser uns ins Haus gebracht.
Es liefern heute Satelliten Al Bandy und Pamelas Titten, mal stellt Herr Jauch uns schlaue Fragen, mal sieht man Scally Geister jagen, und zwischendurch zeigt dir ‘ne Frau, auf allways wird die Regel blau.
Nachts erst spät, da sonst verboten, wird Hörerknutschen angeboten, damit es der verlass’ne Mann besser mit sich selber kann.
Auch mit Worten ist man groß, gern lässt man sein Gelaber los, sonntags bei der Frau Christiansen, man geilt sich auf an Stasiwanzen, und nennt den Gegner impotent, weil der im Bundestag stets pennt.
Man nimmt zurück, was man nie schwor mal lügt man einzeln, mal im Chor. So wird uns nach wie vor erklärt, was richtig ist und was verkehrt.
Im Poker um die Wählerstimmen Konnt‘ Texas Schorsch grad noch gewinnen, doch verlor er dann beim Schach zwei Türme und ein halbes Dach.
Da zog er blank, im Dallas-Clan bejagt er nun die Taliban, nur Herr Bin Laden stellt ihm Rätsel, und killt ihn fast mit einer Brezel!
Drum braucht der Schorsch’l jeden Krieger, auch Rudolph, den Mallorkaflieger. Der lässt nur schnell noch die Soldaten bevor sie kämpfen türkisch baden.
S’ist nicht der erste, der’s erfuhr: Ein Krieg ist wie ‘ne Badekur!
Zum Kampf mit Allah‘s Ungeheuern, erhöht man die Verbrauchersteuern. Ein jeder echte Patriot erraucht sich heut den Heldentod, mit Lungenkrebs und Raucherbein fangen wir Bin Laden ein.
Ja, so kommt und zwar allmählich Schwachsinn auf, doch immer fröhlich.
Westgeld hatte früher man selten nur und nahm es dann, um edle Waren zu ersteh'n, im Intershop , ach war das schön .
Kaum von Freiheit angeschmatzt, ward schnell, was man zusamm’gekratz in Alu und Marx/Engels-Scheinen D Mark halbiert, das tat uns demokratisch einen!
Dann, auferstanden aus Ruinen, durft‘ man sein Konto neu bedienen. Doch o Schreck schon wieder mal, erscheint uns dort die halbe Zahl.
Fährt man heut‘ nach Rom und Brüssel, zahlt man für die Suppenschüssel überall das gleich Geld. Oh du schöne Euro-Welt!
Man sieht nun in Verkaufsregalen aufgeklebt viel klein‘re Zahlen, es nimmt jedoch der Handelsmann, selten nur die Hälfte an.
Doch ganz egal, wie man bezahlt, in D-Mark oder Euro halt, ob ganze oder halbe Preise, ‘s ist immer doch die gleiche Weise:
Zwingt man dich zur Arbeitspause , hockst du mittellos zu Hause, und hast 'nen Job du und auch Zaster fehlt die Zeit dir für ein Laster!
Nach vier Jahren wieder mal, ruft man uns auf zur Qual der Wahl. Es sprach einst Gerhard, der Genosse, der ABMer und der Bosse, bin ich erst mal am Steuerruder, hat Arbeit selbst das größte Luder.
Mit vier Millionen Arbeitslosen, ging diese Nummer in die Hosen.
Heut schleimt er mit rotgrünem Speichel, ‘ne blinde Sau findt‘ auch ‘ne Eichel und ‘nen Fischer für das Trübe zum fighten für die Nächstenliebe.
Wir sparen ein, das gilt für alle, bei Renten und im Krankheitsfalle, für Dax und Nemax und so weiter brauchen wir den Eurofighter, es kommt nur ins gelobte Land, der vorher spart mit ruh’ger Hand, und weil der Ossi zu viel kost‘, hilft nur noch eins – Umgehung Ost.
Was Kohl und Treuhand einst verbraten, kann sowieso nie mehr geraten. Dort kann doch keine Landschaft blühn, soll‘n sich doch selbst um Arbeit müh’n, die Meckerer und Querulanten, die nicht mal Arbeitsämter kannten. Was woll’n die mehr noch nach der Wende als Kombilohn und Riesterrente!
Ja so kommt und zwar allmählich Schwachsinn auf, doch immer fröhlich.
Nicht nur in Kneipen und Aborten Berät man sich mit klugen Worten.
Ein halbes Jahr mit rüdem Ton, fragte man in der Union:
Wie lässt ein Wahlvolk sich beschwatzen, mit Schwarzgeld oder dummen Fratzen?
Soll Angela nun christlich streiten im Blauhemd wie in alten Zeiten, oder Edmund, der aus Bayern, mit Weißwurscht, Bier und deutschen Augen?
Der könnte auch zum Kanzler taugen! Den lasst um Steuern und Benunzen mit Gerhard um die Wette grunzen. Duelliern sich diese Zweie, sitzen wir in erster Reihe.
Bekommt der Schwachsinn dir nicht gut, schwillt dir der Kamm, kocht dir das Blut, schmerzt dir davon der Darm-Kanal, wird dir der Koitus zur Qual und hast drum mit der Frau gestritten und ‘nen Infarkt dabei erlitten, geh‘ nur nicht gleich zum Doktor hin, nein, du bist ihm kein Gewinn!
Der hat sich sicher längst verpisst, weil sein Budget am Ende ist. Es rühren ihn nicht deine Qualen, denn er muss Regress bezahlen.
Ob beim Rechnen oder Lesen, Deutsche sind stets schlau gewesen.
Ja das Land der Denker-Dichter zeugt heutzutage große Lichter, die der Schule erst entschwirr‘n mit‘s „Abritur“ in seinem Hirn.
Die Pisastudie hat’s bewiesen:
Um gut die Schule abzuschließen, muss man den Lehrer Lackl nennen, einen guten Anwalt kennen und mit beten und mit hüpfen sicher durch die Prüfung schlüpfen.
Soviel Schwachsinn ist allmählich Wirklich bald schon nicht mehr fröhlich.
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Benedikt Förster aus Wuppertal schrieb am 3. Oktober 2016 um 19:02:
Die Idee Gesetzesentwürfe für unser Land per Crowdfunding zu finanzieren und durchwinken zu lassen ist ebenso witzig wie traurig. Es hat Witz die gleichen Methoden zu benutzen wie "die da oben", es ist aber auch im höchsten Maße traurig, dass das überhaupt nötig und eine logische Konsequenz ist.

Politikverdrossenheit war eines der Schlagwörter der letzten Jahre und momentan passiert so vieles gleichzeitig, dass man überhaupt nicht mehr weiß, worüber man den Kopf schütteln, was man "liken", was man teilen und was man mit einem wütenden Kommentar versehen soll..... wenn man sich überhaupt noch dafür interessiert, was um einen herum passiert und nicht schon längst resigniert hat.

Die Monarchie und der Adel wurden gestürzt um von einem neuen Adel abgelöst zu werden. Die einfache Bevölkerung macht sich noch immer krumm für die Grundbesitzer, die ihnen nach wie vor nicht die Dankbarkeit und den Respekt entgegenbringen, der ihnen für ihre harte Arbeit und Opferbereitschaft zusteht.
Die Idee sich ein paar Adelstitel zu kaufen um auf der Grunbesitzerebene agieren zu können ist auf jeden Fall eine stilvolle Alternative zur Revolution.
Vielleicht wird Europa ja irgendwann demokratisch.
Stefan und Dany Kittlausz aus Düsseldorf schrieb am 3. Oktober 2016 um 17:33:
Wir danken Ihnen / Euch für diese Initiative - sie wird nicht umsonst sein!
In Anlehnung an die Analysen von Prof. Dr. Mausfeld ist man genötigt, das perfide System des Neoliberalismus zu unterlaufen.
Wir sind sicher, dass Euer Ansatz das Potential hat, die dringend notwendige Umkehr / Abkehr in Bewegung zu setzen.
Joachim Zebulka aus Dinslaken schrieb am 3. Oktober 2016 um 13:54:
Not macht erfinderisch.

Eine Demokratie ist eine Regierungsform, bei der eine gewählte Volksvertretung die politische Macht ausübt. Die Volksvertretung ist die politische Repräsentation des Volkes.

Eigentlich könnten wir uns glücklich schätzen, wir verfügen in Deutschland über die optimale Regierungsform. Nun scheint es aber so, als seien einige Volksvertreter nicht in der Lage, die vielfältigen Interessen des Volkes zu vertreten.

Der Volksmund sagt: „Das Bessere ist der Feind des Guten.“ Was hindert uns eigentlich daran, unsere Demokratie fortzuentwickeln?

So, wie man den Bundestrojaner für Smartphones entwickelt, könnte man doch auch eine Wahl-App entwickeln. Hiermit könnte man Voksabstimmungen, ähnlich dem Vorbild der Schweiz, über eine Vielzahl von Themen kurz und schmerzlos durchführen. So könnten die Volksvertreter nach dem Mehrheitsprinzip das Volk richtig gut vertreten.

„Wir kaufen ein Gesetz“, getreu dem Motto: „Kannst Du einen faulen Zahn nicht ausreißen, dann fülle ihn mit Gold,“ die satirische Notlösung des Problems für mehr Bürgerbeteiligung, ist ein völlig neuer Weg der großen Menge von politik-verdrossenen Bürgern Gehör zu verschaffen.

Wie alles Neue wird es einen steinigen Weg vor sich haben. Der andersdenkende Gunter Dueck zitiert hier Schopenhauer: „Jede neue Idee durchläuft drei Entwicklungsstufen: In der ersten wird sie belacht, in der zweiten bekämpft, in der dritten ist sie selbstverständlich.“

„Wir kaufen ein Gesetz“, die satirische Notlösung des Problems für mehr Bürgerbeteiligung, hat das Potenzial wirklich etwas zum Besseren in Bewegung zu setzen, es kann der Keim von etwas ganz Großem sein. Daher wird man es nicht nur mit den üblichen Bremsern und Verhinderern zu tun bekommen, es wird auf das übelste diffamiert werden.

Man denke nur daran, wie einst auf einen Oskar Lafontaine eingedroschen wurde, selbst von seinen eigenen Weggefährten. Einige davon haben tolle neue Jobs bekommen.
Jürgen Scheffler aus Friedrichshafen schrieb am 2. Oktober 2016 um 08:59:
Die Energie, die ein Gegner gegen jemanden aufwendet, zu nutzen und sie gegen seine Aktion zu wenden, ist ein klassisches Vorgehen in den Verteidigungstechniken dieser Welt.

„Gesetz kaufen“ ist ein faszierender Weg dazu – denn er hat das Potential, sowohl den heute Mächtigen die Grenzen ihrer Macht aufzuzeigen, und zugleich dem einzelnen Bürger, dass er als Teil einer Gemeinschaft Verantwortung trägt.

WER entscheiden will, muss WISSEN, sich INFORMIEREN, ja - er muss am Ende sogar KÖNNEN und sich folglich konsequent um Wissen und Information bemühen. Das erreichbare Ergebnis – eine wieder lebenswertere Welt für alle Menschen – rechtfertigt auch hohen Aufwand allemal…

Ich wünsche der Initiative gutes Gelingen und werde sie nach Kräften fördern.
Administrator-Antwort von: Jürgen Scheffler
Upps, mein Namensvetter schafft den ersten Eintrag. Herzlichen Dank!
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